Ortungstechnik & Untergrundanalyse
Wir machen Unsichtbares sichtbar – zerstörungsfreie Detektion für höchste Bausicherheit.
Sicherheit beginnt unter der Oberfläche. Mit innovativer Multisensortechnik detektieren wir Leitungen und Strukturen, bevor der erste Spatenstich erfolgt. Unvorhergesehene Hindernisse im Untergrund sind eines der größten Risiken für Zeitpläne und Budgets im Tiefbau. Als Ihr Lotse für unterirdische Infrastrukturen bringt die IGNW Licht ins Dunkel. Wir nutzen modernste, zerstörungsfreie Verfahren wie das Georadar, um Leitungen, Kanäle, Hohlräume oder Bewehrungen präzise zu lokalisieren. Mit unserer Expertise schützen wir Sie vor Leitungsschäden, minimieren aufwändige und teure Suchschachtungen und schaffen eine verlässliche Datengrundlage für Ihre Planung – effizient, sicher und ohne Eingriff in die Bausubstanz.

Zerstörungsfreie Detektion mittels Georadar und Elektromagnetik
Die moderne Ortungstechnik erlaubt uns den Blick durch Boden, Asphalt und Beton, ohne diese zu beschädigen. Die IGNW setzt hierbei auf ein breites Spektrum an innovativen Methoden:
Georadar (GPR, Bodenradar)
Wir detektieren metallische und nicht-metallische Objekte, Hohlräume oder Schichtgrenzen in verschiedenen Tiefenbereichen. Dies ist essenziell für die Erkundung von Verkehrsflächen oder Industrieböden.
Elektromagnetische Ortung (EML)
Zur präzisen Verfolgung von stromführenden Kabeln und metallischen Rohrleitungen setzen wir modernste Empfänger ein, die Lage und Tiefe hochgenau bestimmen.
Bewehrungsortung
Im Hochbau orten wir Bewehrungsstähle und Spannkabel in Betonbauteilen, um Kollisionen bei Kernbohrungen oder Verankerungen sicher zu vermeiden.
Baufelduntersuchung
Wir prüfen vor geplanten Baumaßnahmen Baufelder auf unbekannte Einbauten wie Schächte, Leitungen oder Baugrundveränderungen, die die Stand- oder Planungssicherheit von Flächen und Gebäuden gefährden könnten.
Zerstörungsfreie Verkehrsflächenuntersuchung – intelligente Analyse
Die Sanierung von Verkehrsflächen erfordert eine exakte Kenntnis des Bestandes. Unsere Georadar-Systeme ermöglichen eine linienhafte oder flächendeckende Erfassung bei fließendem Verkehr (bis zu 120 km/h), wodurch kostspielige Sperrungen minimiert werden.
Schichtdickenbestimmung:
Kontinuierliche Messung von Beton, Asphalt- und Tragschichten zur präzisen Dicken- und Massenermittlung.
Bestandsbewertung:
Lokalisierung von Schadensbereichen durch flächenhafte Erkundung, insbesondere Erkennung von Entmischungen, Hohlstellen oder Wassereinschluss.
Homogenitätsprüfung:
Prüfung der Gleichförmigkeit bzw. Einbauqualität bei Neubau- oder Instandsetzungsmaßnahmen, Optimierung eines Bohrplans.
Ganzheitliche Dokumentation und Integration in GIS/BIM
Ortungsergebnisse entfalten ihren vollen Nutzen erst durch die richtige digitale Aufbereitung. Bei IGNW fließen die Ortungsdaten nahtlos in Ihre digitalen Planungsprozesse ein:
Digitale Leitungspläne
Wir überführen die Messergebnisse in georeferenzierte Bestandspläne, die hochgenau in Ihr GIS (Geoinformationssystem) oder CAD-System integriert werden können.
3D-Untergrundmodelle
Für komplexe Bauvorhaben erstellen wir dreidimensionale Modelle des Untergrunds, die als wichtige Ebene in Ihre BIM-Koordination einfließen.
Beweis- und Planungssicherheit
Unsere Dokumentationen dienen als verlässlicher Nachweis über die Lage von Versorgungsmedien und schützen Sie vor Havarien bei Erdarbeiten.
Nachhaltigkeit durch Ressourcenschutz
Durch die Vermeidung von Fehlgrabungen und Leitungsschäden sparen wir Zeit, Material und Energie – ein wesentlicher Beitrag zum nachhaltigen Baumanagement.
Experten-FAQ
Welche Materialien können mit Georadar geortet werden?
Georadar erkennt sowohl metallische (Kabel, Rohre, Bewehrung) als auch nicht-metallische Objekte (Kunststoffrohre, Steinzeug, Hohlräume, Holz), sofern ein physikalischer Kontrast zum Umgebungsmedium besteht. Im Straßenbau können einzelne Schichten des Fahrbahnober- und -unterbaus unterschieden werden.
Wie tief kann die Ortungstechnik in den Boden dringen?
Die Eindringtiefe hängt stark von der Bodenbeschaffenheit und der Frequenz der Antenne ab. In der Regel erreichen wir Tiefen von 2 bis 5 Metern, in Einzelfällen auch darüber hinaus. Durch unser großes Spektrum an verfügbaren Sensoren sind wir in der Lage, Ihre Fragestellung mit optimal angepasster Technik zu bearbeiten.
Ersetzt eine Ortung die Handschachtung komplett?
Eine Ortung reduziert die Notwendigkeit von Suchschachtungen massiv und gibt Sicherheit über den Verlauf. In unmittelbarer Nähe zu sensiblen Leitungen wird zur finalen Bestätigung dennoch oft eine vorsichtige Handschachtung empfohlen. Durch die vorherigen Messungen kann in vielen Fällen die Lage der Aufgrabung optimiert werden.
Können Ortungsdaten direkt in CAD-Systeme übernommen werden?
Ja, wir liefern die Daten in allen gängigen Formaten (z. B. DXF, DWG, VESTRA, CSV, IFC, CityGML), sodass sie unmittelbar für die weitere Planung in CAD, BIM oder GIS genutzt werden können.
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