Zum Inhalt springen

Kaimauer in Bremerhaven: Überwachung der Standfestigkeit

Kaimauer in Bremerhaven: Überwachung der Standfestigkeit

An der Geeste in Bremerhaven wurde eine rund 300 m lange Kaimauer mittels geodätischem Monitoring kontinuierlich überwacht. Ziel war die frühzeitige Erkennung von Setzungen und Kippungen des Bauwerks.

P04 201678 20230822 084139 201678 20201204 114808 201678 Daten kleiner

Ziel & Anforderungen

Ziel war die dauerhafte Überwachung der Standsicherheit der Kaimauer unter Berücksichtigung wasserstandsabhängiger Einflüsse. Die Messungen sollten automatisiert erfolgen, transparent ausgewertet werden und bei kritischen Abweichungen eine sofortige Alarmierung ermöglichen.

Umsetzung

Die Überwachung erfolgte mittels Totalstation und mehrerer fest installierter Kontrollpunkte entlang der Kaimauer. Die Messdaten wurden mit Pegelständen der Geeste verknüpft, um wasserstandsabhängige Bewegungen bewerten zu können.
Alle Messdaten wurden automatisiert in ein Webportal übertragen, dort gespeichert, ausgewertet und visualisiert. Bei Erreichen definierter Grenzwerte wurden Alarmmeldungen per SMS und E-Mail ausgelöst.

Ergebnis

Durch das kontinuierliche Monitoring stand jederzeit eine verlässliche Entscheidungsgrundlage zur Beurteilung der Standsicherheit zur Verfügung. Kritische Zustände konnten frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden.

Bauherr

Freie Hansestadt Bremen

Leistungen

Geodätisches Monitoring, Einrichtung und Messung von Kontrollpunkten, Überwachung mittels Totalstation, Verknüpfung von Mess- und Pegeldaten, Webbasierte Datenspeicherung, -auswertung und -visualisierung

Besonderheiten

Bauwerksüberwachung im Hafenbereich
Kontinuierliches geodätisches Monitoring
Kopplung von Mess- und Pegeldaten
Webbasiertes Monitoring mit Alarmfunktion
Frühwarnsystem für Setzungen und Kippungen
Automatische Alarmierung (SMS / E-Mail)

Weitere Projekte