Kaimauer in Bremerhaven: Überwachung der Standfestigkeit
Kaimauer in Bremerhaven: Überwachung der Standfestigkeit
An der Geeste in Bremerhaven wurde eine rund 300 m lange Kaimauer mittels geodätischem Monitoring kontinuierlich überwacht. Ziel war die frühzeitige Erkennung von Setzungen und Kippungen des Bauwerks.
Ziel & Anforderungen
Ziel war die dauerhafte Überwachung der Standsicherheit der Kaimauer unter Berücksichtigung wasserstandsabhängiger Einflüsse. Die Messungen sollten automatisiert erfolgen, transparent ausgewertet werden und bei kritischen Abweichungen eine sofortige Alarmierung ermöglichen.
Umsetzung
Die Überwachung erfolgte mittels Totalstation und mehrerer fest installierter Kontrollpunkte entlang der Kaimauer. Die Messdaten wurden mit Pegelständen der Geeste verknüpft, um wasserstandsabhängige Bewegungen bewerten zu können.
Alle Messdaten wurden automatisiert in ein Webportal übertragen, dort gespeichert, ausgewertet und visualisiert. Bei Erreichen definierter Grenzwerte wurden Alarmmeldungen per SMS und E-Mail ausgelöst.
Ergebnis
Durch das kontinuierliche Monitoring stand jederzeit eine verlässliche Entscheidungsgrundlage zur Beurteilung der Standsicherheit zur Verfügung. Kritische Zustände konnten frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden.
Bauherr
Freie Hansestadt Bremen
Leistungen
Geodätisches Monitoring, Einrichtung und Messung von Kontrollpunkten, Überwachung mittels Totalstation, Verknüpfung von Mess- und Pegeldaten, Webbasierte Datenspeicherung, -auswertung und -visualisierung
Besonderheiten
Bauwerksüberwachung im Hafenbereich
Kontinuierliches geodätisches Monitoring
Kopplung von Mess- und Pegeldaten
Webbasiertes Monitoring mit Alarmfunktion
Frühwarnsystem für Setzungen und Kippungen
Automatische Alarmierung (SMS / E-Mail)






