GEP Regenwasserkanalisation: Hydraulische Netzberechnung und Sanierungskonzept
GEP Regenwasserkanalisation: Hydraulische Netzberechnung und Sanierungskonzept
Im Rahmen eines Generalentwässerungsplans (GEP) wurden hydrodynamische Kanalnetzberechnungen für den IST- und Prognosezustand der Regenwasserkanalisation durchgeführt. Das betrachtete Einzugsgebiet umfasste rund 320 ha.
Ziel & Anforderungen
Ziel war die hydraulische Bewertung der bestehenden Regenwasserkanalisation sowie die Entwicklung eines zukunftsfähigen Sanierungs- und Anpassungskonzepts. Dabei mussten Starkregenereignisse, Überflutungsrisiken, Emissionen sowie wasserrechtliche Anforderungen berücksichtigt werden.
Umsetzung
Es wurden hydrodynamische Berechnungen für den aktuellen Zustand und den Prognosezustand des Kanalnetzes durchgeführt. Auf dieser Grundlage entstand ein hydraulisches Sanierungskonzept.
Ergänzend erfolgten Überflutungsprüfungen in Anlehnung an DWA-M 119 sowie Emissionsbetrachtungen nach DWA-A 102-2. Zudem wurden geeignete Regenwasserbehandlungsanlagen empfohlen und alle relevanten Einleitungen gemäß § 8 WHG zusammengestellt.
Ergebnis
Das Projekt lieferte eine belastbare Entscheidungsgrundlage für die Weiterentwicklung der Regenwasserkanalisation, die Reduzierung von Überflutungsrisiken und die Einhaltung wasserrechtlicher Vorgaben.
Bauherr
Gemeinde Selsingen
Leistungen
Hydrodynamische Kanalnetzberechnungen (IST- und Prognosezustand), Erstellung eines hydraulischen Sanierungskonzepts, Überflutungsprüfungen nach DWA-M 119, Emissionsbetrachtungen nach DWA-A 102-2, Empfehlung von Regenwasserbehandlungsanlagen, Zusammenstellung der Einleitungen gemäß § 8 WHG
Besonderheiten
Generalentwässerungsplanung (GEP)
Hydraulische Bewertung großer Einzugsgebiete (ca. 320 ha)
Starkregen- und Überflutungsanalyse
Emissions- und Gewässerschutzbetrachtungen
Wasserrechtliche Planung nach WHG und DWA-Regelwerk





