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Bundespolizei Bamberg: GIS-gestützte Fließwege- und Senkenanalyse

Bundespolizei Bamberg: GIS-gestützte Fließwege- und Senkenanalyse

Für die Bundespolizei in Bamberg wurde eine GIS-gestützte Fließwege- und Senkenanalyse durchgeführt. Ziel war die Bewertung von Überflutungsrisiken durch Starkregenereignisse sowie die Entwicklung geeigneter Vorsorgemaßnahmen.

Adobe Stock 229806478 01 Uebersichtsplan Oberflaechentopografien 1 03 FSA Bamberg Senken nach Vorfuellung DGM 002 1 02 FSA Bamberg Fliesswege Vollfuellung

Ziel & Anforderungen

Ermittlung von Überflutungsgefährdungen für Gebäude und Verkehrsflächen im Betrachtungsgebiet (ca. 170 ha) unter Einbeziehung des erweiterten Einzugsgebiets mit potenziellem Oberflächenabfluss (ca. 400 ha).

Umsetzung

Die DGM-Daten wurden rasterbasiert aufbereitet und mit Grunddaten aus der BfR-Vermessung (u. a. Gebäude, Bruchkanten) verschnitten. Es erfolgten Prüfung, Beurteilung und Korrektur der DGM-Daten unter Berücksichtigung der Ortskenntnis.
Anschließend wurden Senkeneinzugsgebiete definiert, Senken ermittelt und Fließwege nach der D8-Methode berechnet. Darauf aufbauend erfolgte eine Überflutungsanalyse gemäß DWA-M 119. Die Ergebnisse wurden durch eine Ortsbegehung validiert, potenzielle Gefahrenpunkte ausgewertet und in einem Erläuterungsbericht dokumentiert. Abschließend wurden Maßnahmen zur Überflutungsvorsorge entwickelt.

Ergebnis

Das Projekt lieferte eine belastbare Gefährdungsanalyse mit konkreten Handlungsempfehlungen zur Starkregen- und Überflutungsvorsorge für das Liegenschafts- und Verkehrsflächenmanagement.

Bauherr

Staatliches Bauamt Bamberg

Leistungen

GIS-gestützte Fließwege- und Senkenanalyse, Aufbereitung und Korrektur von DGM-Rasterdaten, Senkenermittlung und Fließwegberechnung (D8-Methode), Überflutungsanalyse nach DWA-M 119, Validierung durch Ortsbegehung, Bewertung von Gefahrenpunkten, Erstellung Erläuterungsbericht, Entwicklung von Vorsorgemaßnahmen

Besonderheiten

Starkregen- und Überflutungsvorsorge
GIS-basierte Analyse großer Einzugsgebiete
Kombination aus DGM-Analyse und Ortskenntnis
Bewertung nach DWA-M 119

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